Geplante Reform der Psychotherapieausbildung: Dachverband DGFB unterstützt Petition gegen den anstehenden Ausschluss bewährter Ausbildungsstandorte.

In den vergangenen Wochen ist es durch die Medien gegangen: Die Psychotherapieausbildung soll grundlegend umgestellt werden. Was uns Sorge bereitet: Im Zuge dessen könnten bewährte Ausbildungsstandorte ausgeschlossen werden. Eine Entwicklung, die für den BVPPT nicht im Sinne von Vielfalt der Ausbildung und nicht im Sinne offener Zugänge zu Aus- und Weiterbildung ist.

Aus der Email der Deutschen Gesellschaft für Beratung vom 14. März 2019:

„Wie bekannt ist, sieht die bevorstehende Reform der Psychotherapieausbildung unter anderem vor, Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaft aus dem Zugang zur Psychotherapieausbildung auszuschließen. Viele der Mitglieder in den Mitgliedsverbänden der DGfB haben ihr Studium an FH`s oder HAW´s absolviert (Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Pädagogik u.a.) und werden daran interessiert sein, sich gegen diese Degradierung einer Studieninstitution auszusprechen, die eine Basis für ihre berufliche Karriere bildet, auf die sie zurecht stolz sind.

Gemeinsam mit dem Fachbereichstag Soziale Arbeit (www.fbts.de), fordert die Petition, den FH´s/HAW`s die Etablierung geeigneter Psychotherapiestudiengänge zu ermöglichen und damit den Zugang zur Psychotherapie (hier: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie) nicht nur auf das Psychologiestudium zu begrenzen und einzuengen.

Diese Beschneidung kann allerdings auch, in einer anderen Denkweise, als willkommene Zuwegung für die Einmündung in die Beraterausbildung aufgefasst werden. Doch diese Abwägung sollten die einzelnen Mitglieder in den angesprochenen Verbänden jeweils selbst vornehmen und im gegebenen Fall die anhängende Petition unterzeichnen (und sie auch im eigenen Netzwerk weiter verbreiten).

Link zur Petition:

https://bit.ly/2NIPPyh  

Wir möchten Sie daher bitten, den Aufruf mit dem Link zur Petition  an ihre Mitglieder weiterzuleiten.“

Dieser Bitte kommen wir hiermit gern nach.